Vorwort-Blog

Unser Internet Auftritt ist ein Versuch aufzuzeigen, dass trotz gegenteiliger Meinungen, eine reale Selbstschutz Ausbildung mit personalisierter Selbstverteidigung auch in kurzer Zeit, ohne jahrelanges Training möglich ist.

Auseinandersetzung körperlicher Art gibt es seit es die Menschheit gibt. Im Grossen sind es Territoriale Protektorate welche in Kriege zwischen Ländern gründen können. Um Kriege zu führen benötigt es Krieger, zum Kämpfe und auch zum Schütze. Diplomatie verhindert zum Glück oftmals schlimmstes.

Gekämpft wurde einst mit Hellebarden, Schwertern, Pfeil und Bogen, mit Steinschleudern usw. Mit harnischen und eisernen Rüstungen versuchten sich die Krieger und Ritter zu schützen. Wenn die Waffen verloren gingen, wurde von blosser Hand weitergekämpft. In den Asiatischen Kampfkünsten ist die Selbstverteidigung meist Waffenlos. dies, das damals einfache Bauern keine Waffen auf sich tragen durften. Es wurden versteckt Waffen aus Landwirtschaft-Geräten hergestellt und damit geübt. Das wohl bekannteste Beispiel hierfür ist der „mini Dreschflegel“ von Bruce Lee, das Nunchaku.

In vielen Länder wurde aber auch das Verteidig mt blossen Händen geübt. So zum Beispiel im Kung Fu, Taekwondo, Judo, Aikido, Karate usw. Diese Kampfkünsten aus Asien sind im Laufe der Zeit zu uns in den Westen gelangt.

Traditionelle Kampfkünste sind ohne Kontakt! Das bedeutet die Techniken werden kurz vor dem vermeitlichen Ziel gestoppt und die Hand oder der Fuss wird wieder zurückgenommen. Also quasie ein Schattenboxen mit Partner. Diese Kampfkünste werden hier von den entsprechenden Lehrern (in den meisten Fällen Amateure) mit grosser Disziplin und Hingabe weitergegeben. Mit Perfektion als Ziel für Geist und Körper. In letzter Zeit hat ist es „in Mode“ gekommen das eben diese Kampfkunst-Lehrer zusätzlich zu ihrem Kampf-Kunst Stil noch Selbstverteidigungs-Kurse anbieten. Da bedeutet in den meisten Fälle, dass Techniken aus dem entsprechenden traditionellen Stil für diese Selbstverteidigung angewendet werden.

Für mich stellt sich da die Frage, wie kann uns ein System das ohne Kontakt ausgeführt wird, im Notfall vor einer agressiven Person schützen? Ein paar Überlegungen meinerseits hierzu finden Sie unter diesem Link auf der Webseite von Personal-Protect.

Mittlerweilen ist in unserer Gesellschaft der Respekt vor Mitmenschen und die Hemmnisschwelle für Agression und Gewalt dermassen gesunken, dass sogar in Institutionen die Hilfe- und Pflegeleistungen erbringen Menschen, also die Pflege- und Betreuungsdienste sich im Einsatz schützen müssen. Schlimme Zeiten für alle in Gesundheits- und Bildungsinstitutionen arbeitenden.

Selber habe ich bereits vor über 15 Jahren an Events als Sicherheits-Santiät Dienste übernommen. Unter der Sanitätjacke ausgerüstet mit den notwendigen Einsatzmitteln zum Schutze des Sanitäts-Teams und oft auch damit ein Patient nicht erneut zum Opfer wird.

Spitalpersonal wird immer häufiger von aggressiven Patienten und Angehörigen bedroht oder angegriffen. Das Kantonsspital Winterthur baut aus diesem Grund nun den Sicherheitsdienst aus. Auch andere Spitäler kennen das Problem. Das Kantonsspital Winterthur (KSW) hat vermehrt mit aggressiven Patienten und Angehörigen zu tun. Am stärksten betroffen sei die Notfallstation, mitunter komme es aber auch auf anderen Stationen zu heiklen Situationen, wie Sprecher André Haas zur „NZZ“ sagt. Grund dafür seien häufig Drogen oder Alkohol, aber auch besondere Stresssituationen wie Besuchsverbote könnten zu Aggressionen und Gewalt führen.

NZZ 2018
empathie

Patienten befinden sich vor allem auf Notfallstationen in erhöhten Stresssituationen. Dies kann bisweilen unerwartet zu Gewalt führen, wie eine Pflegerin in der «Fachzeitschrift «Pflegerecht» sagt: «Ich habe nur den Vorhang geöffnet, um Blutdruck, Puls und Vitalparameter der Patientin abzuschreiben. Nie hätte ich damit gerechnet, dass sie sich aufsetzt und ohne jeden Anlass, völlig unerwartet, zuschlägt. Dieser Faustschlag ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.» Auch wenn es sich dabei um ein extremes Beispiel handelt, Pflegende und Ärzte sind oft mit Gewalt konfrontiert.

«Übergriffe nehmen auch im Inselspital markant zu. Dieselbe Entwicklung zeigt sich im Notfallzentrum am Inselspital Bern. Seit 2016 nimmt die Zahl der Patienten mit aggressivem Verhalten markant zu, wie Radio Energy berichtete. Monika Kugelmann, Mediensprecherin des Inselspitals, bestätigt diese Entwicklung: Zum Schutz der Mitarbeitenden, anderer Patienten und der Angehörigen hat man deswegen im letzten Jahr 1200mal den hauseigenen Sicherheitsdienst aufgeboten.»

medinside.ch

Immer mehr ertönt der Ruf nach Hilfe und Unterstützung durch Polizei oder Sicherheitpersonal. Aber wer ist dieses Sicherheitspersonal? Wie rasch kann die Sicherheit vor Ort und gebrieft sein um notfalls einzugreifen. Was ist nach der Intervention, wenn die Sicherheitsleute wieder von der Station sind? Wie sieht es mit Kollateralschaden aus? Nein, ich denke da nicht bloss an Mobiliar sondern an die Psyche aller Beteiligten.

In der Regel werden Sicherheitsmitarbeiter für Intervention auf Stationen in Kliniken und Institutionen nicht so spezialisiert geschult wie die Agenten auf den folgenden drei Aufnahmen. Dazu fehlen leider meistens die Instruktoren mit der notwendigen Erfahrung und Kenntnis mit dazu passenden Lösungen. Häufig erledigen Sicherheitleute mit einer konservativen Grundausbildung solche Einsätze auf Stationen.

Protect

Warum nicht vorgängig mit einfachen Mitteln die Personen im Dienst vor Ort schützen. Wissen Sie, das ist eigentlich Kinderleicht, wir reden da aus jahrelanger aus Erfahrung. Das ist unser Handwerk.

Wie im KSA wird auch im KSB das Personal in Deeskalationstechniken geschult, Sicherheitskräfte greifen bei Bedarf ein. Bei verwirrten Patienten seien Verständnis und Toleranz seitens der KSB-Mitarbeiter hoch, sagt Gisler. «Alles müssen sie sich aber nicht gefallen lassen.» Gefährden die Patienten andere oder sich selbst, oder sind gar Waffen im Spiel, bleibt nur eine Option: die Polizei rufen. Elf Mal zog das Kantonsspital Baden dieses Jahr polizeiliche Hilfe bei.

Kantonsspital Aarau

Die viel gepriesene Deeskalation solcher Aggression- und Gewaltsaubrüchen ist aber nicht ganz einfach und fordert einiges an Wissen und Erfahrung. Ein breit gefächertes Know-how ist dienlich wenn es darum geht einem grossen und tobenden Mann zu beruhigen, dem das Besuchen seiner Frau wegen der aktuellen Situation verweigert wird. Oder der fremde Mann, der plötzlich im Schulhaus ist und -aus welchem Grund auch immer- ein Mädchen welches im Musikzimmer singt, attakiert.

protect
Protect
Protect

Die oben und unten gezeigten Fotos der Technik sind über 15 Jahre alt. Es ist eine von uns spezialisierte Schutztechnik. Diese ist für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Sicherheitsmitarbeiter in Institutionen sowie für Türsteher und Frauen im Sicherheitsdienst der ideale Selbstschutz.

Protect
Abwehr

Warnung! Versuchen Sie nicht anhand der Bilder diese Technik zu trainieren.

In den vergangenen Jahren wurde diese Technik von uns an Sicherheitsmitarbeiter und Heilpädagogen-Teams weitergegeben. Übergriffe in diesen Institutionen haben beim „Aggressor“ fast immer einen Krankheitsbild bedingten Hintergrund. Die Intervention bei Eskaliertenden Situationen sollte dementsprechend mit Empathie und Validation der Person stattfinden.

„Gewalt gegen Spitalpersonal nimmt zu. Vor allem auf Notfallstationen kommt es zu Aggressionen – manchmal sogar mit Messer oder einer Pistole. Gewalt gegen Spitalpersonal nimmt zu. Vor allem auf Notfallstationen kommt es zu Aggressionen – manchmal sogar mit Messer oder einer Pistole. 530 Fälle sind es allein im Universitätsspital Genf. So viele Fälle von Gewalt gegen Mitarbeiter wurden 2018 registriert – ein neuer Höchststand. 2017 waren es noch 400 Fälle. «Wir mussten mehr Sicherheitspersonal einstellen», erklärt Anne-Laure Roudaut, Mediensprecherin des Unispitals Genf gegenüber SRF.“

Christof Schneider 01.03.2019

Der professionell geschulte und geübte Umgang mit verbaler und nonverbaler Aggression aber auch der Schutz vor körperlichen Übergriffen, hilft Ihnen, beim Eintreten solch aussergewöhnlicher Problemlagen Ihre Handlungsfähigkeit zu bewahren.

Emotionale Dissonanz

Selbstverteidigung für Pflegeberufe. Wir kennen das Problem mit dem Tabu Thema Aggressionen und Gewalt in Institutionen. Und wer will schon den Teufel mit dem Belzebuben vertreiben? Ein wichtiger Punkt im Selbstschutz für Mitarbeiter in solchen Institutionen ist die emotionale Dissonanz. Und da Sie sich für die Verantwortung, Hilfe und Pflege von Mitmenschen entschieden haben, dann ist es Ihnen kaum möglich diese zu schlagen oder sie gar zu verletzen. Sonst wären Sie vielleicht Boxtrainer-In geworden.

pflege

Unsere differenzierten Selbstschutz Settings mit Selbstverteidigung zum sichereren Umgang mit gewalttätigen Menschen richten sich nach einem humanistischen Weltbild. Die Möglichkeit, Techniken zu beherrschen um sich selber zu schützen, ohne das angreifende Vis a vis zu verletzen gibt Ihnen Sicherheit und ein ruhigeres Auftreten bei herausfordernden Situationen. Nur so ist es möglich!

Deeskalationsmanagement aus jahrelanger Erfahrung mit täglichen Interventionen auf Stationen verschiedener Pflege- und Psychiatrie Institutionen haben gezeigt, dass in den meisten Institutionen oder Kliniken eine efektive aber humanistische Schulung zum Schutz vor Übergriffen seitens Patienten, Besucher usw. am Arbeitsplatz für die Angestellten schlichtweg fehlt. Besonders wichtig ist dabei, ist die Fähigkeit sich selber zu schützen ohne anderen (z.B. Ihre Bezugsperson) Schmerzen zuzuführen oder gar zu verletzen und sich selber dabei in unnötige Gefahr zu bringen. Wer sich seiner sicher ist, kann ruhiger und dadurch überzeugender eine brezlige Situation deeskalieren.

Sollten Sie bis hierher gelesen haben, gratuliere ich Ihnen zu Ihrer Ausdauer. Sollten Sie auf Grund Ihres Interessens am Thema in Erwägung ziehen einen Selbstverteidigungskurs über sich ergehen zu lassen, so lassen Sie sich einen einfachen Tipp geben. Sollte dieser Kurs an einer nach Milchprodukten riechenden Örtlichkeit, Barfuss und in Linedance Formation stattfinden, so vergewissern Sie sich, dass es sich nicht um einen Selbstverteidigungskurs für Bademeister handelt. Die arbeiten meistens Barfuss.

Achten Sie darauf, dass die Techniken welche geschult werden dem Bedürfnis entprechen welches Sie benötigen. Am besten fragen Sie beim Anbieter solcher Kurse nach der Möglichkeit für einen Gastbesuch. So können Sie in etwa Erfahren was gezeigt wird. Wenn dabei bereits Messer abgewehrt werden, suchen Sie weiter. Sie könnten sich sonst womöglich schneiden… So oder so.

Aber was hat jetzt das ganze Säbelrasseln mit Deeskalationsmanagement zu tun?

Indem Sie sich selber sicher sein können und auch wissen was zu tun ist, dies auch etliche male unter Stress absolviert haben um frei zu kommen oder sich zu schützen, können Sie ruhig dastehen und sich mit der Situation aueinandersetzen. Die besten Komunikaktionskünste (Rosenberg, Schulz vun Thun) dienen nicht, wenn wir uns fast in die Hose machen vor Angst, weil der Typ da vorne (Foto) echt mies „drauf“ ist. Aber mit Empathie und einem gesunden Mass an Validation und gesundem Menschenverstand kann viel erreicht werden, wenn Sie wissen was zu tun ist und was besser nicht!

Wer vorbereitet ist hat bessere Chancen!

Aber genug polemisiert für den Moment…

Fortsetzung folgt…

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