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Resilienz und Deeskalationsmanagement

Resilienz in den Pflege- Sozial- und Dienstleistungs Berufen
Auch die Pflege- Sozial- und Dienstleistungsberufe, wurden zunehmend Gegenstand von Untersuchungen bezüglich der Resilienz: Einerseits, weil der Arbeitsplatz als anspruchsvoll gilt und andererseits, weil mit den zunehmenden Kostensenkungen und der Personalknappheit das Interesse gross ist, die Mitarbeiter so lange wie möglich im Beruf zu halten und berufsbedingte Krankheitsausfälle auf ein Minimum zu beschränken.

Bislang wurden vor allem Pflegende aus der Somatik und der Psychiatrie sowie Rettungssanitäter bezüglich der Faktoren der Resilienz untersucht. Studien haben gezeigt, dass sich resiliente Personen kontinuierlich mit ihren eigenen Gefühlen und Gedanken auseinandersetzen. Sie verfügen über die Fähigkeit, sich in die Gefühle ihrer Mitmenschen hineinzuversetzen. Des Weiteren fühlen sie sich in der Lage, diese Fähigkeiten auch im Gespräch mit  Personen aus ihrem Umfeld einzusetzen.  Sie sind Dadurch deutlich resilienter im Umgang mit Stress und empfinden sich weniger schnell als überfordert, als ihre weniger belastbaren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Wie das Konzept der Salutogenese bezieht sich auch die Resilienz auf Faktoren, die zur Entstehung und Erhaltung der Gesundheit beitragen. Das Kohärenzgefühl bildet sich aus dem Gefühl der Verstehbarkeit, dem Gefühl der Handhab-barkeit und dem Gefühl der Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens. Resilienztrainings werden nach verschiedenen Prinzipien aufbaut. Ein Prinzip davon, das verlassen der “Opferrolle”, wird in Seminaren und Schulungen von Selbstschutzinstitut Schmid trainiert.

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